Lackierung & Beschriftung Wolfgang Puehler

Im Frühjahr 1984 wurde am Kawa-Gespann die ölsaufende Zugmaschine getauscht  gegen eine neue Z 1300 A4 (Einspritzer), kein Ölverbrauch, 130 PS  natürlich mit neuer Farbe und noch mehr Schub.

Und wieder ging es auf Reisen, diesmal nach Korsika dann rüber nach Istrien,

 

weiter zum Pannonia-Treffen nach Debrecen in Ungarn, dort großes staunen über das Sechszylinder-Ungetüm, beim Treffen in Melnik (CSSR) dasselbe, wir fuhren aber nicht dahin um uns überheblich darzustellen, sondern um Freundschaften zu pflegen. Immer wieder hörte ich beim erzwungenen Anhalten durch die Staatsmacht des jeweiligen Landes: "du gefahren zu schnell"

 

Im Herbst wieder zur Krauser-Rally rund um den Gardasee 


zwischendurch mal kurz auf die Nordschleife, Beiwagenscheibe abmontiert und flach gemacht, da waren schon mal 200 drin!  Wenn das meine Mutter noch  wüßte!

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1985 ging es wieder los in Salzburg, zuvor bekam die Winterkuh noch ein Rückwärtsganggetriebe verpasst, das ich für den Hersteller testen sollte. Nach viel Rückwärtsfahren auf dem Ring stellte man nach dem Ausbau doch einige Schäden fest.

 

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Im Juni ging es diesmal nach England, doch diese Tour sollte unabsehbare Folgen für mein restliches Leben haben!, nur weil wir bei der Rückreise einen Zwischenstopp in Heysham einlegten und abends in "Luzifers Bierkeller" gingen um nur noch gemütlich ein Bier zu trinken.

 

                                                                  links mein leider schon verstorbener Bruder, der auch eine Z1300 DFI hatte, die aber  keinen Einfluss auf sein Ableben im Jahre 1996 hatte.


Auf dem Heimweg schleppte ich noch eine 90S bis zum Hafen in Hull, sie wollte auf der I.O.M. das Rechtsfahren einführen und wurde dabei stark beschädigt.

 

                                 Die Kawa hätte noch 3 Kühe ziehen können !

Um Sprit zu sparen, kaufte ich mir im Juli 1985 eine gut erhaltene gebrauchte GL 1100 um im August wieder nach England fahren zur "Folge der Juni-Tour". Von da an war mal Schluss mit Touren abreissen, da ich jetzt öfters nur zwischen D und GB hin- und herpendelte. Weihachten 85 nahm dann ich meine Liebe mit nach Rheinhessenland.

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Aber im Herbst und im Winter 85 / 86 gärte schon wieder ein Projekt als Esatz für das treue Wintergespann, das ich verkaufte. Wieder irgendwo ein lebloses Kuhherz gefunden diesmal mit dazugehörigem Motocross-Fahrwerk. Also geschweißt, geschraubt, verkabelt, Hondatank angepasst, Nummern reingekloppt und zum TÜV gefahren. Großes Erstaunen: Stempel bekommen! (Gott sei dank, fuhr der Prüfer gar nicht damit, denn das Gespann fuhr sich wie ein Schaukelstuhl) und los gings wieder nach Salzburg im Februar 86.
Mein besonderer Dank gilt meinem Freund Heri, der verdrahtete die Funkenzentrale in ein Kästchen mit einem Posthorn darauf, ganz wie bei seinem Arbeitgeber. Bei der Gelegenheit wurde auch der deutsche Erfindergeist in Heri wach und wir bastelten weltweit die ersten heizbaren Visiere, wobei die ersten Exemplare  abrauchten und ich mir mit diesen Dingern die Nasenspitze verbrannte. Aber später funktionierte das, sehr angenehm im Winter, nur die Kabel tanzten immer im Wind und die Nase lief auch immer noch.

 

Salzburg rief wieder!

 


So muss ein Schneemann aussehen! 


zu allem wurde ich noch Grippekrank und musste den Lenker meinem Beifahrer überlassen, während ich komfortabel im Auto nach Hause kutschiert wurde.

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Im Mai 86 wurde erstmal in England geheiratet, dann ging es auf Honeymoon-Tour zuerst wieder auf die I.O.M., anschliessend in den Lake-District. (Landkarte holen)


Meine letzten 5 Min. als Junggeselle, hier passt der Spruch:

aus manchem losen Falter wird oft ein braver Alter!

 

Dann kam das, wo gegen ich mich immer gewehrt hatte: "hier unterschreiben bitte", ich unterschrieb brav und so ging ich dann in Gefangenschaft!

  

                        Douglas I.O.M.                             Auf dem Laxey-Weel I.O.M.

                                    

        Die Kawa als Honeymoon-Kutsche

 

 

                                                   Irgendwo im Lake-District

 

    Gefunden von uns nach über 1000 Jahren nahe der Schottischen Grenze.

   


Ja wo rudern wir denn hin?,                Alles hört auf mein Kommando..!...?....

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Im Sommer 86 ging es mit der guten GL 1100 nach Korsika, um sich vom Heirats-und Flitterwochenstress zu erholen.

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So ging das Jahr geruhsam zu Ende, die Kilometer wurden immer weniger, hier und da mal eine kleine Tour oder zu verschiedenen Treffen. Doch im neuen Jahr 87 rief wieder Salzburg, zum letzten mal. Das 86er Geländegespann war schon nach dem 86er Elefantentreffen verkauft, Jungs aus dem Kohlenpott rissen mir das Ding aus der Hand! Mein Freund Gerd, Schrauber bei den EML-Hartmännern, baute sich auch ein Geländegespann auf, allerdings mit Yamaha FZ 750 Motor, das ich zum testen bekam. Da ging die Fuhre richtig vorwärts, zum Teil immer quer. Das war der "Motorrad"-Zeitschrift ein paar Zeilen wert.

  

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